Symposium: Ideen und deren Geschichte – Vermittlungsansätze in Museen und Erinnerungsstätten

Ideen und deren Geschichte. Vermittlungsansätze in Museen und Erinnerungsstätten

17.-18. November 2016, Goethe-Nationalmuseum Weimar

Dass Ideen als Erzeugnisse des menschlichen Geistes ihre eigene Geschichte haben, überrascht nicht. Und doch bleibt »Ideengeschichte« schwer greifbar, da sie die nichtmateriellen Produkte des menschlichen Denkens in den Blick nimmt. Andererseits besitzen Dinge nicht nur einen praktisch-funktionalen Sach-, Nutz- oder Kunstwert, sondern können zugleich Träger für Bedeutungen und Überzeugungen, eben Ideen, sein.

Das Symposium zielt darauf auszuloten, wie Ideen sich in und anhand materieller Hinterlassenschaften anschaulich vermitteln lassen. Gefragt werden soll nach spezifischen Zugängen, die die veränderliche Natur der Ideen und ihres kulturellen Kontextes an Sichtbarem verstehbar werden lassen: Welche Dinge eignen sich, um Ideen und ihre politische und kulturelle Wirkungskraft zu vermitteln? Mit welchen Methoden lassen sich die spezifischen Bezüge zwischen Ideen und Dingen darstellen? Wie kann die darin enthaltene Relevanz offengelegt werden?

Impulsvorträge stecken einen Rahmen ab, innerhalb dessen konkrete Beispiele aus der (musealen) Bildungspraxis reflektiert werden. Zentrales Element wird der Austausch der Teilnehmenden in Workshops sein. Dabei wird nach neuen methodischen Ansätzen der kulturellen Bildung im Schnittfeld von materieller Dingwelt und Ideengeschichte gefragt.

Das Symposium ist eine Kooperationsveranstaltung der Klassik Stiftung Weimar, der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen und der Weimar-Jena-Akademie.

Flyer: Ideen und deren Geschichte – Vermittlungsansätze in Museen und Erinnerungsstätten

Flyer: Symposium Ideen und deren Geschichte

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Dokumentation: Symposium – Ideen und deren Geschichte

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